Gibraltar und die erste lange Passage zu zweit

Nach einer Woche mit weiteren Freunden sind wir am Mittwoch in Gibraltar eingetroffen. Die Einfahrt in die Bucht von Gibraltar war nicht nur des Verkehrs wegen spektakulär, nein auch der Wind blies ziemlich kräftig und das Wetter war so richtig English, kalt und Nass.
In der ersten kontaktierten Marina haben wir keinen Liegeplatz erhalten, doch verwies man uns direkt in die Ocean Bay Marina direkt neben der Piste des Flughafens.
Ein und Auslaufen in die Marina ist nur erlaubt, wenn kein Flugverkehr geplant ist.
Zentral gelegen weist man uns ein in unseren Liegeplatz.
Wegen des vorherrschenden Westwindes waren zwei Tage in Gibraltar absehbar und erlaubten uns nach dem Grosseinkauf für die anstehende Passage, eine Wanderung auf den Felsen von Gibraltar zu unternehmen und die berühmten Affen zu besuchen. Diese leben hier frei werden aber gefüttert und gepflegt, nicht zu vergleichen mit den Baboons in Südafrika.
Der Ausblick über die Bucht bis nach Marokko ist fantastisch.
Nach langen Studien der Wetterprognosen, durchrechnen der Routenvorschläge und Strömungsanalyse der Strasse von Gibraltar sind wir uns einig geworden, dass ein Auslaufen mit dem Hochwasser am Freitag die beste Option ist.
Die Bedingungen sind nicht ideal, mit viel Leichtwind und nur wenig Rückenwind. Doch wir wollen rechtzeitig zum Geburtstag einer Freundin auf Lanzarote eintreffen.
Also verabschieden wir unsere Gäste in Gibraltar. Die Batterien , der Wassertank und Kühlschrank sind voll und so brechen wir auf, nur zu Zeit für knapp 600 Seemeilen, Non-Stop.